• Pascal

Reisetipp: Kutscherhaus am Weiher

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Doch nun zum Thema: meine Frau und ich hatten kürzlich eine Woche Urlaub. Für uns stand fest: wir möchten gern weg. Gerade in diesen Zeiten war es uns wichtig, eine kleine Auszeit für uns zu bekommen, fernab unseres Alltages. Da wir mitten in den Sommerferien waren und COVID das Thema nicht unbedingt leichter macht, standen ein paar Variablen gleich fest:


  1. Der Ort sollte mit dem Auto erreichbar sein, ohne das man zu viel Zeit mit der Anreise verbringen muss

  2. Der Ort sollte in der Natur liegen und möglichst abgeschieden sein

  3. Der Ort sollte nicht überlaufen sein - Menschenmassen wollten wir unbedingt vermeiden

  4. Der Ort oder die Unterkunft sollte etwas besonderes sein, dass uns hilft, noch schneller aus dem Alltagstrubel herauszukommen


Gar nicht so leicht das alles unter einen Hut zu bekommen, oder? Meine Frau hat dann ein wenig recherchiert und als ich einen Abend nach der Arbeit nach Hause kam sagte sie mir, sie hat etwas für uns gefunden. Wir könnten im Westerwald in einem Zirkuswagen nächtigen. Das klang so interessant, dass ich mehr sehen wollte. Nach kurzem Check des Inserats und der Verfügbarkeit war klar: das wollen wir ausprobieren. Wir haben noch am selben Abend zwei Nächte gebucht und waren schon voller Vorfreude auf unsere besondere Auszeit.


Wenige Tage später ging es dann also endlich aus - wir brechen auf nach Hundsdorf. Hundsdorf liegt in Rheinland-Pfalz und liegt, grob gesagt, in der Nähe von Koblenz. Ich muss peinlicher Weise gestehen, dass ich keinen Schimmer hatte, was man im Westerwald so machen kann und wo dieser überhaupt liegt. Als ich dann gesehen habe, dass es mit dem Auto gerade etwas mehr als anderthalb Stunden sind, war ich positiv überrascht. Also tippte ich unser Ziel ins Navi ein: Kutscherhaus am Weiher, Hundsdorf. Und auf ging's!


Da wir unseren Wohnwagen erst ab 16 Uhr beziehen konnten haben wir uns entschieden schon früher loszufahren und noch eine Wanderung vor dem Check-In einzulegen. So haben wir eine schöne Rundwanderung von ca. 11 Kilometern hinter uns gebracht und einen ersten, schönen Eindruck der Region bekommen. Und dieser war sehr positiv: herrliche Waldwege, die alle Geräusche der Umwelt weg filterten und wir waren ganz für uns allein auf diesen Wegen. Das war ein schöner und erholsamer Start.


Nach der Wanderung ging es dann ab in Richtung Hundsdorf und unserer Unterkunft. Der Check-In war sehr freundlich und wir wurden bereits erwartet. Es gab dann eine kleine Tour durch unsere Unterkunft und die dazugehörige Küche und das Badezimmer, dass ebenfalls außerhalb des Wagens liegt. Und - was soll ich sagen - gleich der erste Anblick hat uns förmlich verzaubert!


Der Wohnwagen steht am hinteren Ende des Areals, auf einer leichten Erhöhung und sieht schon von außen toll aus! Vor dem Wahnwagen ist eine schöne Wiese, von der man auf das restliche Areal und den schönen Weiher schauen kann, der zentral eingeordnet ist. Vor dem Wohnwagen gab es Sonnenliegen, Stühle, einen Grill und eine Feuerstelle. Also alles, was man so braucht, wenn man sich erholen möchte.


Das Besondere aber war der Wohnwagen selbst: dieser stammt aus den 1920er Jahren und gehörte einem Zirkusdirekter, der dort mit seiner Familie wohnte und reiste. Die Besitzer des Kutscherhauses haben diesen in Eigenarbeit (über 1.500 Stunden) liebevoll und mit viel Liebe zum Detail restauriert. Schon beim Eintreten fühlt man sich durch das Interieur wie in einer Zeitkapsel: alte aber schöne, schwere Möbel, verzierte Tapeten und überall schöne Details, wie man sich eben die Unterkunft eines Zirkusdirektors vorstellt. Schaut Euch gern die Bilder an, die ich diesem Beitrag angehangen habe, um ein noch besseres Bild vom Wohnwagen selbst, aber auch der Umgebung zu bekommen. Witzig: bei der Besichtigung der externen Küche, die sich in einem kleinen Verschlag hinter dem Wohnwagen befindet, haben wir auch gleich das Lama des Hofes kennengelernt: Batman war auch sichtlich neugierig und hat uns gut im Auge behalten :)



Der Aufenthalt selbst war für uns wirklich sehr entspannt und traf genau unseren Nerv. Kaum Handyempfang, eine ruhige und schöne Anlage, wenig Menschen und noch mehr Natur. Wir haben unsere drei Tage vor Ort nur für Wanderungen, Entspannung, Grillen und schöne Abende an der Feuerstelle bei leckerem Bier und Wein genutzt und konnten wirklich herrlich abschalten. Für uns steht fest: wir kommen wieder!


Wer nun selbst Lust hat, im außergewöhnlichen Zirkuswagen oder einer der anderen Unterkünfte des Kutscherhauses am Weiher zu nächtigen, der schaut am besten direkt auf der Homepage der Familie Grossmann nach, die den Campingplatz betreiben. Der Kontakt mit den Besitzern, insbesondere Frau Grossmann in unserem Falle, war von der Buchung bis zur Abreise immer sehr freundlich und zuvorkommend. Wer also einen schönen Kurztripp sucht mit besonderem Flair und viel Entspannung, der ist hier an der richtigen Stelle und unterstützt dazu noch ein Familienunternehmen. Alle weiteren Infos findet Ihr hier: https://www.ferienwohnung-kutscherhaus.de.



Zum Abschluss folgen nun noch die versprochenen Eindrücke von unserem Aufenthalt. Eine Info dazu: einige der Fotos habe ich mit dem Handy gemacht.


Vielen Dank fürs Lesen und bis bald!


Herzliche Grüße

Pascal






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